Der Albtraum beginnt von vorn: Das legendäre Horror-Franchise „A Nightmare on Elm Street“ erhält eine offizielle Neuauflage. Nach jahrelanger Funkstille um die Kult-Reihe hat das Hollywood-Studio Paramount Pictures einen Deal mit den Erben des 2015 verstorbenen Regisseurs Wes Craven abgeschlossen. Das Studio sichert sich damit die US-Rechte an dem Originalkonzept von 1984, um den Traumkiller Freddy Krueger für ein modernes Kinopublikum neu zu beleben.
 
Ein neues Zuhause für den Traumkiller
 
Das geplante Reboot wird das erste große Projekt des neu gegründeten Genre-Labels Paramount Primal sein, das sich auf innovative und packende Horrorfilme spezialisiert. Für die Produktion setzt das Studio auf bewährte Genke-Expertise: J.D. Lifshitz und Raphael Margules, die bereits mit dem gefeierten Schocker Barbarian großen Erfolg feierten, leiten das Projekt als ausführende Produzenten.
 
Besonders wichtig für Liebhaber des Originals: Das Erbe von Wes Craven bleibt in Familienhand. Seine Witwe Iya Labunka und sein Sohn Jonathan Craven sind als Produzenten fest in die Entwicklung eingebunden. Während Paramount das Projekt in den USA vorantreibt, liegen die internationalen Vertriebsrechte weiterhin bei der traditionellen Franchise-Heimat New Line Cinema (Warner Bros. Discovery).
 
Modernisierung eines Klassikers
 
Die Handlung soll sich eng an der zeitlosen Prämisse des Meisterwerks von 1984 orientieren. Im Mittelpunkt steht die finstere Figur, die Teenager in ihren Träumen heimsucht – mit der tödlichen Konsequenz, dass ein Sterben im Schlaf auch das Ende in der Realität bedeutet. Ziel der Macher ist es, das Fundament von Wes Craven zu ehren und gleichzeitig eine zeitgemäße, frische Perspektive einzunehmen.
 
Da sich das Projekt in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet, sind wichtige Schlüsselpositionen noch unbesetzt. Weder die Regie noch das Drehbuchteam wurden bislang offiziell verkündet. Auch die Suche nach der Hauptbesetzung steht noch ganz am Anfang. Fest steht lediglich, dass die originale Horror-Ikone Robert Englund aufgrund seines Alters nicht mehr selbst in das legendäre Kostüm mit dem Klingen-Handschuh schlüpfen wird.
 
Nachdem die letzte Neuverfilmung im Jahr 2010 bei der Fangemeinde auf gemischte Reaktionen stieß, ruhen die Hoffnungen nun auf dem kreativen Team von Paramount Primal. Ein konkreter Zeitplan für den Drehstart oder ein angepeiltes Veröffentlichungsdatum wurden noch nicht bekannt gegeben.
 
 



Kaum ein Werk der Weltliteratur hat die Kulturgeschichte so nachhaltig geprägt wie Homers „Odyssee“. Seit beinahe 3.000 Jahren fasziniert das Epos Generationen von Leser:innen und gilt bis heute als Ursprung unzähliger Abenteuer-, Fantasy- und Heldenreisen. Mit DIE ODYSSEE kehrt eine der größten Geschichten der Weltliteratur auf die große Leinwand zurück.
 
Es gibt Geschichten, die niemals verschwinden. Sie werden über Jahrhunderte weitererzählt, neu interpretiert und immer wieder an ihre Zeit angepasst. Homers „Odyssee“ gehört zu ihnen. Das Epos erzählt von Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben - Mut, Verlust, Versuchung, Hoffnung und die Sehnsucht nach Heimat.
 
Im Mittelpunkt steht Odysseus, König der griechischen Insel Ithaka. Nach dem Ende des Trojanischen Krieges scheint die Heimkehr nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch aus der geplanten Rückreise wird eine jahrelange Irrfahrt über das Meer. Vor allem der Zorn des Meeresgottes Poseidon macht jede Hoffnung auf eine Rückkehr nach Ithaka zunichte und zwingt Odysseus immer wieder zu neuen Umwegen. Auf seiner Reise begegnet er dem gefürchteten Zyklopen Polyphem, gerät auf die Insel der Zauberin Kirke, muss sich den verführerischen Gesängen der Sirenen stellen und wird schließlich von der Nymphe Kalypso über Jahre hinweg aufgehalten. Jede dieser Begegnungen stellt ihn vor eine neue Prüfung - mal körperlich, mal geistig und oft auch moralisch.
 
Gerade darin unterscheidet sich Odysseus von vielen anderen Helden der Antike. Er ist kein unbesiegbarer Krieger, sondern ein Mensch, dessen größte Stärke sein Verstand ist. Er besiegt seine Gegner nur selten mit roher Gewalt. Stattdessen sind es sein Scharfsinn, seine Geduld und sein Einfallsreichtum, die ihn immer wieder aus scheinbar ausweglosen Situationen befreien. Seine Entscheidungen, seine Zweifel und auch seine Fehler machen ihn zu einer der vielschichtigsten Heldenfiguren der Literaturgeschichte. Die „Odyssee“ erzählt nicht nur von Monstern und Mythen, sondern ebenso von Sehnsucht, Familie, Identität und der Frage, was Heimat eigentlich bedeutet.
 
Die „Odyssee“ ist deshalb weit mehr als eine Abenteuergeschichte voller mythischer Wesen. Viele Motive, die heute selbstverständlich erscheinen, gehen auf Homers Werk zurück: die gefährliche Reise des Helden, die Versuchung durch Macht und Unsterblichkeit oder die Heimkehr als größtes Ziel. Hinter den spektakulären Begegnungen verbirgt sich eine Erzählung über Verantwortung, Loyalität und die Frage, wie sehr ein Mensch auf einer langen Reise an seinen Herausforderungen wächst. Genau diese Mischung aus Spannung, Fantasie und zeitlosen menschlichen Erfahrungen macht die „Odyssee“ bis heute zu einem der bekanntesten Epen der Weltliteratur.
 
Diesem zeitlosen Werk widmet sich Christopher Nolan nun mit DIE ODYSSEE und bringt die legendäre Reise des Odysseus, eine der größten Heldenreisen der Weltliteratur, in einer epischen Kinoproduktion auf die große Leinwand.
 
DIE ODYSSEE startet am 16. Juli 2026 in den deutschen Kinos.
 
 



In David Lowerys intensivem Pop-Drama MOTHER MARY sucht Mega-Star Mother Mary (Anne Hathaway) vor ihrem mit Spannung erwarteten Bühnen-Comeback Zuflucht bei ihrer einstigen Freundin und Weggefährtin Sam Anselm (Michaela Coel), einer Modedesignerin, die ihren ikonischen Stil zu Beginn ihrer Karriere geprägt hat.
 
Sie soll ein Outfit für Mother Marys bevorstehende Show designen – ein letztes Kleid für den Auftritt ihres Lebens. Sam hat dafür 24 Stunden Zeit und ein intensiver Austausch zwischen den kreativen Kräften der Designerin und ihrer Muse beginnt.
 
Das Kostümdesign von MOTHER MARY nimmt einen zentralen Punkt des Films ein und David Lowery legte es in die Hände der in Madrid lebenden, deutschen Kostümdesignerin Bina Daigeler. Daigeler liebte die Herausforderung, moderne Elemente mit mystischen Einflüssen in ihren Entwürfen zu verbinden: „Wir mussten Wege finden, die dunkle, unheimliche Stimmung aus Davids Drehbuch mit dem Rosa, Gold und Glitzer einer weltberühmten Pop-Superstar-Welt zu vereinen.“
 
Als Mother Mary durchnässt vom Regen und in aufgewühltem Zustand auf Sams Landsitz erscheint, nur noch mit Spuren ihres weltlichen Glamours, sorgte Daigeler dafür, dass ihre Kleidung genau das widerspiegelt. „Innerlich leidet sie, deshalb wusste ich, dass sie in möglichst bequemer Kleidung ankommen musste — sie will keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und trägt deshalb Schwarz“, erklärt Daigeler. „Ihre Bühnenkostüme dagegen sind das völlige Gegenteil — laut, spektakulär, voller tiefer Rottöne und satter Blaunuancen.“
 
„Das Kleid, das sie während der Performance ihres Songs „Burial“ trägt, ist von Hand mit schwarzen Steinen bestickt, sodass es wirkt, als würde es direkt aus ihrem Körper hervorgehen“, sagt Daigeler. „Das "Holy Spirit"-Kleid mit seiner Mischung aus schwarzen und hautfarbenen Flächen erzeugt die Illusion eines gewaltigen schwarzen Lochs, durch das Energien in sie hinein- und aus ihr herausströmen.“
 
Mother Marys charakteristische Heiligenscheine, ein fester Bestandteil ihrer Bühnenauftritte und ihrer geheimnisvollen Aura, entwickeln sich im Laufe des Films von rauem Metall zu juwelenbesetzten Kronen und symbolisieren Vergöttlichung und Aufstieg. Mother Marys Kleider mussten verblüffen — zugleich aber auch perfekt an Anne Hathaways Körper angepasst sein. „Anne musste sich darin bewegen können“, beschreibt Daigeler. „Das bedeutete, die Techniken der Haute Couture an die Anforderungen ihres Performance-Stils anzupassen.“
 
Während der gesamten Produktion pflegte Daigeler einen engen Austausch mit Hathaway. „Der Film handelt von der Beziehung zwischen einem Popstar und einer Designerin, und wir beide erlebten eine ähnliche Zusammenarbeit“, sagt Daigeler. Anne Hathaway ergänzt: „Bina und die Make-up Artistin Heike Merker waren entscheidend dafür, Mother Mary zum Leben zu erwecken. Wir haben sie gemeinsam erschaffen.“
 
Für das finale Kleid des Films, das die Wiedergeburt von Mother Mary symbolisiert, wandten sich Lowery und Daigeler an die Haute-Couture-Legende Iris van Herpen, die bereits ikonische Looks für Lady Gaga, Björk oder Tilda Swinton entworfen hat. David Lowery ist von van Herpens Design begeistert: „Das Kleid, das sie für die letzte Szene von MOTHER MARY entworfen hat, brachte all die Ideen und Gefühle zum Ausdruck, die der Film in sich tragen sollte — und das alles in einem einzigen Kleidungsstück.“
 
 
Ein markerschütternder Schrei – und dann Stille. Wer zum ersten Mal den Klang einer aztekischen Totenkopfpfeife hört, traut seinen Ohren nicht. Das Instrument klingt täuschend echt, wie ein menschlicher Schrei! Im Horrorschocker WHISTLE (Kinostart 7. Mai 2026), dreht sich alles um dieses Instrument.
 
Eine Highschool-Clique findet eine mysteriöse aztekische Todespfeife und löst damit einen grauenhaften Fluch aus. Was im Film wie Fiktion wirkt, hat einen realen Hintergrund: Die Totenkopfpfeifen sind echte archäologische Artefakte. Und ihre beunruhigende Wirkung? Die ist wissenschaftlich belegt.
 
Die kleinen, in Schädelform gefertigten Keramikpfeifen wurden bei Ausgrabungen in Tempelanlagen in Mexiko-Stadt gefunden und stammen aus der Blütezeit des aztekischen Reiches. Sascha Frühholz, Professor für Neurowissenschaften an der Universität Zürich, hat sich intensiv mit diesen Artefakten beschäftigt: „Wir sind durch unsere Forschung zu menschlichen Schreien auf die Totenkopfpfeifen gestoßen. Denn die Pfeifen klingen menschlichen Schreien teilweise sehr ähnlich.“
 
In einer 2024 veröffentlichten Studie hat Frühholz mit seinem Team Soundclips von originalen und nachgebauten Totenkopfpfeifen aufgenommen und Versuchspersonen vorgespielt. Die Teilnehmenden schätzten den Klang als negativ und unangenehm ein, und die meisten beschrieben ihn als schreiähnlich. Wer sich traut, kann sich die Aufnahmen hier anhören: SOUNDCLIPS
 
Doch wozu setzten die Azteken die Totenkopfpfeifen tatsächlich ein? Laut Frühholz könnten „sowohl die visuelle Ikonographie – die Totenkopfform – als auch die akustische Ikonographie – der schrille Klang – auf eine Verwendung in Opferritualen hinweisen.“
 
Die verstörende Wirkung des Klangs auf die Zuhörer hat Frühholz genau untersucht: „Er kann sehr negative Gefühle in Menschen auslösen. Die meisten Menschen wollen nicht lange diesem Klang zuhören, da der Klang sehr aversiv ist.“
 
WHISTLE treibt diesen Gedanken auf die Spitze: Im Film bedeutet das Hören des Schreis der Pfeife den sicheren Tod. Ganz so weit geht die Wissenschaft nicht – aber die Macht von Klang auf das menschliche Nervensystem ist real, wie Frühholz erklärt: „Sehr unangenehme Töne können das Leben von Menschen in seltenen Fällen vielleicht schon verändern. Es kann Töne geben, die über lange Zeit mit negativen Erfahrungen verbunden sind. Das kann sehr starke Ängste in Menschen auslösen.“
 
Der Fluch in WHISTLE ist also vielleicht gar nicht so weit von der Realität entfernt…
 
 
Nach dem durchschlagenden Erfolg des Sequels TOP GUN: MAVERICK aus dem Jahr 2022 zum achtziger Jahre Hit TOP GUN, mit einem Einspielergebnis von 156 Mio. Dollar, war es nur eine Frage der Zeit, bis wir uns auf einen dritten Teil des Franchise freuen dürfen.
 
Doch erst jetzt wurde von Paramount Pictures im Rahmen einer CinemaCon – Präsentation offiziell bestätigt, dass man am Drehbuch arbeitet.
 
Tom Cruise wird darin erneut als Pete „Maverick“ Mitchell zu sehen sein und Jerry Bruckheimer den Film abermals produzieren. Über die Rückkehr anderer Darsteller aus TOP GUN oder TOP GUN: MAVERICK ist jedoch noch nichts bekannt. Vor allem, ob der im Jahr 2025 verstorbene Val Kilmer womöglich noch einmal in einer CGI-Version zu sehen sein wird, ist derzeit noch unklar. Aber durchaus möglich.
 
Bereits im Juni letzten Jahres gab Maverick-Regisseur Joseph Kosinski dem Magazin GQ ein Update zu TOP GUN 3 und insbesondere zu seiner Vision der Storyentwicklung. „Ich denke, wir haben einen Weg gefunden, das Projekt umzusetzen, nicht nur im Hinblick auf den geplanten Umfang, sondern auch auf die Grundidee der Geschichte“, sagte er.
 
MAVERICK feierte seine Premiere übrigens ebenfalls auf der CinemaCon und wurde anschließend zum zweiterfolgreichsten Film des Jahres 2022, sowie zum erfolgreichsten Film in der Karriere von Tom Cruise.